Dem Wort “Ausverkauf” begegnet man im Zuge der aktuellen Wirtschaftskrise besonders häufig, da viele Einzelhändler und Kaufhäuser insolvent gehen müssen. Ausverkauf findet aber nicht nur dann statt, sondern auch wenn sich der entweder der Standort des Geschäftes verlegt, einfach neue Ware ins System aufgenommen wird, etc. Also beschreibt Ausverkauf den Verkauf aller Waren zu besonders günstigen Preisen. Da heutzutage viele Begriffe auf Englisch sind und teilweise auch nur noch auf Englisch einzuordnen sind, sagt man zu Ausverkauf auch “Sale”. Das Gute am Ausverkauf ist, dass einerseits selbst Produkte, die lange keine Käufer fanden, nun endlich dank des Preisnachlasses gekauft werden. Auf der anderen Seite ist es eine wunderbare Möglichkeit auch für dich Kunden, denn so können sie Waren und Artikel viel günstiger ersteigern, als zum Originalpreis – beispielsweise auch bei MyBrands. Somit wird das Geschäftslager leer, die Kunden sind glücklich und der Ausverkauf hat sich gelohnt. Nur schnell sollte man sein, denn sobald es heißt, dass es Ausverkauf gibt, rennen die Menschen scharenweise in die Läden, um möglichst viele reduzierte und möglichst gute Schnäppchen abgreifen zu können. Ausverkauf kann man also in eine Riege mit Sale und Schlussverkauf packen, deren Unterscheidungsmöglichkeit nur anhand geringer spezifischer Merkmale auszumachen ist. Beim Sale geht es vor allem darum, dass reduzierte Ware so schnell es geht preiswert verkauft wird, damit Platz für neue Kollektionen und Ware geschaffen wird. Schlussverkauf ist eine saisonal bedingte Verkaufsstrategie, die heute von jedem Geschäft selbstständig durchgeführt werden kann. Früher gab es dafür strenge Vorgaben, die nun aber bis auf den Fakt, dass die Ware auch wirklich reduziert sein muss, hinfällig sind.
Spricht man hingegen von “out of stock”, so beschreibt es den Zustand, dass nachgefragte Produkte im Einzelhandelsgeschäft, wie zum Beispiel in einem Outlet-Center oder Designer Outlet, momentan ausverkauft sind. Dazu helfen Warenwirtschaftssysteme, womit Ausverkäufe vermieden werden und ein Überblick über die Warenanzahl behalten werden sollen.